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23 | 02 | 2019

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Marktl. "Im Jahr 2018 war einiges geboten", sagte der Kommandant der Feuerwehr Marktl, Andreas Spermann, bei der gut besuchten Jahresversammlung im Gasthaus Oberbräu. "Einiges", das umfasste 49 Einsätze, davon 19 auf der Autobahn A94 und Bundesstraßen. Dabei waren viele Schwerverletzte und drei Verkehrstote zu beklagen. Auch die Statistikzeile "zwei Personen unter Zug" lässt erahnen, mit welchen Belastungen die Einsatzkräfte konfrontiert wurden.

Auf der anderen Seite machten die Jahresberichte die erfolgreiche Vereinsarbeit durch das 2018 neu gewählte junge Vorstandsteam sowie die Kameradschaft und den Zusammenhalt deutlich.

Markus Kilian, der sich nach 18 Jahren engagierter Tätigkeit als Vorsitzender vor einem Jahr zurückgezogen hatte, wurde nach einhelliger Zustimmung der Mitglieder zum Ehrenvorstand ernannt. Die Ehrenpflicht übernahm sein Nachfolger Matthias Heuwieser, der den großen Einsatz seines Vorgängers lobte. Kilian kam 1997 zur Marktler Wehr, legte eine steile Karriere hin und hat die Wehr als Vorstand ab dem Jahr 2000 vorwärts gebracht.

Heuwieser legte in seinem ersten Jahresbericht eine bemerkenswerte Bilanz vor und äußerte sich froh und dankbar über die breite Unterstützung durch seinen Stellvertreter Georg Remmelberger und den ganzen Verwaltungsrat, die Kommandanten und die Aktiven, die sich bei zahlreichen Anlässen immer gut beteiligt hätten. Das kann er auch in den nächsten Jahren brauchen, weil in zwei Jahren ein Riesenereignis ansteht: das 150-jährige Gründungsjubiläum, das im Juli 2021 an drei Tagen groß gefeiert werden soll. Laut Heuwieser wurde schon ein Festausschuss gegründet.

Kommandant Andreas Spermann informierte detailliert über die Einsatz- und Übungsbilanz und dankte den Aktiven für die große Bereitschaft zur Aus- und Weiterbildung. In der ersten Jahreshälfte bestimmten hauptsächlich Verkehrsunfälle auf der Autobahn und der B12 das Einsatzgeschehen, im späteren Verlauf begann auf der B20 eine richtige Serie, unter anderem mit einem schlimmen Unfall Ende November mit fünf beteiligten Fahrzeugen, einem Toten und mehreren Schwerverletzten. Innerhalb weniger Wochen folgten weitere schwere Unfalle auf der B20, einmal auch mit Personensuche.

Die große Verkehrsdichte um Marktl zeigt sich Spermann zufolge schon jetzt bei Straßensperrungen, wo es immer gleich zu Staus und Chaos komme. Das werde noch deutlich zunehmen, wenn Ende des Jahres die A94 bis München durchgehend befahrbar sein wird, zeigte er sich überzeugt.

Unter den insgesamt 40 technischen Hilfeleistungen finden sich auch sechs Einsätze nach Unwetter, Türöffnungen nach medizinischen Notfällen, Sicherheitsdienste und ein Fehlalarm. Außerdem wurde die Wehr zu acht Bränden gerufen. 

Quelle: pnp.de

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